EDITION 15

EDITION 15
STATIONKUNST zeigt Arbeiten von Andreas Rzadkowsky.

Freitag, den 4.4.2025
15:00 bis 18:00 Uhr 

Samstag, den 5.4.2025
15:00 bis 18:00 Uhr 

Sonntag, den 6.4.2025
11:00 bis 18:00 Uhr

STILLLEBEN

Das Stillleben ist wie eine Theaterbühne. Die abgebildeten Gegenstände sind Kulissen in der sich der Gedanke und das Gefühl bewegen kann. Der Raum und die Gegenstände geben dabei eine Richtung vor. Dabei spielen die Stellung und der Abstand, sowie die Art der Gegenstände eine Rolle. Sie können auf Symboliken hinweisen, wie z. B. bei barocken Gemälden, oder einfach auch nur sie selbst sein. Die Auseinandersetzung kann dabei auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Die Botschaft, die ein Stillleben vermittelt, ist zunächst verrätselt und verschlüsselt. Der Schlüssel den der Betrachter finden muss, um es verstehen, kann verschiedenster Natur sein.


TUSCHMALEREI

Wenn die Tusche (japanisch Sumi) auf das Blatt trifft, verschmilzt der Augenblick mit dem Sein des Malenden. Die Tusche bildet dabei den Zustand desjenigen, der malt, ab. Eine genaue Planung des zu malenden Objekts verschwindet zugunsten einer ichlosen Ausführung. Das Innerste findet eine sofortige Abbildung durch die Berührung des Pinsels. Dabei erzeugt ein Anfängergeist Frische in der Zeichnung oder Malerei. Das Tuscheschwarz ist dabei von besonderer Bedeutung. Es setzt durch seine Absolutheit ein Statement und verweist in seiner Farblosigkeit auf das Sosein der Dinge.

Das Stillleben mit Tusche setzt die für sich existierenden Objekte wieder in eine Relation und verweist damit auf die Realität des menschlichen Denkens, das den Akt der Herstellung eines Zusammenhangs leistet.

Andreas Rzadkowsky

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